Über mich

Ich bin Bianca.

Und ich weiß, wie es sich anfühlt, in einer Beziehung zu sein, die dich gleichzeitig festhält und verwirrt.

Ich war jahrelang in Beziehungen, in denen ich viel verstanden habe. Ich habe Dynamiken erkannt, Muster gesehen und Zusammenhänge durchdrungen. Trotzdem hat sich nichts Grundlegendes verändert.

Je mehr ich verstanden habe, desto länger bin ich geblieben.

Bianca Braun

Kurz und klar

  • 33 Jahre
  • Abschluss in psychologischer Beratung
  • Zusatzqualifikation Paar und Familienberatung
  • Intensive Weiterbildung im Bereich Trauma, unter anderem inspiriert von Gabor Maté
  • Über zehn Jahre eigene Therapie und tiefe Selbsterfahrung
  • Mehrere Jahre Human Design Praxis
  • Fokus auf Beziehungen, emotionale Muster und Verantwortung
  • Bereits hunderte Frauen begleitet
  • Leben in einem kleinen Waldhaus mit meinem Partner

Meine Geschichte

Ich kenne diesen Zustand nicht nur aus Erzählungen.

Vor ungefähr 14 Jahren bin ich in eine gewaltvolle Beziehung geraten. Ich kenne diesen Zustand von innen. Ich weiß, wie es ist, sich selbst zu verlieren und gleichzeitig zu glauben, dass man alles im Griff hat.

Ich bin geblieben, obwohl es mir nicht gut ging. Ich habe mich angepasst und Dinge ausgehalten, die ich heute klar benennen kann.

Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem Gewalt normal war. Deshalb haben sich genau solche Beziehungen für mich vertraut angefühlt. Und weißt du, was ich daran irgendwann verstanden habe? Vertrautheit fühlt sich erschreckend schnell wie Sicherheit an.

Was ich lange nicht gesehen habe

Verständnis allein hat mich nicht befreit.

Weil ich viel analysiert habe, habe ich verstanden, wo die Probleme bei der anderen Person liegen. Ich wollte die Geschichte dahinter begreifen, ihre Gründe und Zusammenhänge, wahrscheinlich auch, weil ich nicht den ganzen Schmerz fühlen wollte.

Denn gerade in solchen Beziehungen wirkt das oft schlüssig und ergibt total Sinn. Aber genau das macht es auch so gefährlich. Während ich immer mehr über den anderen verstanden habe, habe ich mich selbst immer weiter aus dem Blick verloren.

Verständnis hat mich nicht befreit, so wie ich es erhofft hatte. Es hat mich noch mehr gebunden.

Mein Wendepunkt

Es hat sich etwas ganz Grundlegendes verändert.

Der Moment, der alles verändert hat, war anders, als ich erwartet hätte. Es war die einfache Erkenntnis, dass mein ganzes Verständnis nichts verändert, solange ich mein eigenes Erleben damit relativiere und vor allem meine Gefühle.

Solange ich meine Gefühle klein halte und mich selbst immer wieder infrage stelle, gebe ich auch meine Verantwortung ab. Ich schaue nur darauf, was der andere tut. Und als ich das erkannt habe, hat sich etwas ganz Grundlegendes verändert.

Ich habe begonnen, Verantwortung anders zu verstehen. Ich habe sie nicht mehr als Schuld gesehen, sondern als absolute Möglichkeit. Als die Möglichkeit, bewusst Entscheidungen zu treffen, meine Grenzen endlich wieder ernst zu nehmen und vor allem ehrlich hinzuschauen, wo ich selber Teil der Dynamik bin.

Am Ende ging es mir gar nicht mehr darum, irgendwen zu verurteilen, auch mich nicht. Ich wollte mich wieder bewegen können.

Was sich dadurch verändert hat

Ich bin zurück in meine eigene Handlung gekommen.

Dadurch habe ich aufgehört zu fragen, warum sich meine Beziehungen immer wieder ähnlich anfühlen. Ich habe angefangen zu sehen, dass Muster nicht zufällig entstehen, weil ich an ihnen beteiligt bin.

Und das war ehrlich gesagt kein angenehmer Moment. Aber er war wichtig. Denn genau darin lag die Veränderung. In dem Moment, in dem ich mich als Teil der Geschichte erkannt habe, war ich nicht mehr ausgeliefert und bin zurück in meine eigene Handlung gekommen.

Was ich heute mache

Genau an diesem Punkt arbeite ich heute.

Ich begleite vor allem Frauen dabei, ihre Beziehungen nicht nur zu verstehen, sondern sich vor allem selbst darin wiederzufinden, damit sie endlich wieder klarer sehen, was wirklich passiert, damit sie ihre eigenen Gefühle wieder ernst nehmen können und damit sie Entscheidungen treffen können, die sich nicht nur logisch, sondern vor allem auch authentisch und stimmig anfühlen.

Mein Hintergrund

Ich kenne das Erleben und ich kenne die Theorie.

Ich habe jahrelang psychologische Beratung studiert und mein Studium mit sehr gut abgeschlossen, mit dem Fokus auf Familien und Paarberatung.

Ich war selbst über zehn Jahre in Therapie. Ich hatte Panikattacken, ich kenne gewaltvolle Beziehungen und ich kenne Untreue auf beiden Seiten.

Das heißt, ich kenne vor allem das Erleben und kombiniere es mit einer Theorie, die schlüssig ist. Ich weiß, wie groß der Unterschied zwischen Verstehen und Verkörpern sein kann.

Mein Leben heute

Heute lebe ich in einer gesunden Beziehung.

Heute lebe ich mit meinem Partner in einer gesunden Beziehung. Das ist oft nicht leicht, aber wir gehen einfach anders mit den Situationen um.

Wir wohnen in einem kleinen Waldhaus und diese Ruhe macht Dinge sichtbar, die früher einfach untergegangen wären. Wir sprechen darüber, auch dann, wenn es uns vielleicht unangenehm wird. Dafür haben wir feste Räume.

Einmal pro Woche sitzen wir außerdem gemeinsam in der Paarberatung. Wir warten also nicht mehr auf eine Krise, sondern entscheiden uns bewusst dafür, unsere Beziehung nicht dem Zufall zu überlassen und uns immer wieder auch einen Blick von außen dazuzuholen.

Es gibt Momente, in denen wir merken, wie schnell alte Dynamiken wieder greifen können. Und egal, wie viel Wissen er oder ich haben, es hilft immer wieder, jemanden von außen draufschauen zu lassen.

Wir möchten nicht mehr in alten Dynamiken stehen bleiben. Wir möchten Verantwortung übernehmen und wir entscheiden uns immer wieder neu füreinander und für die Arbeit auch miteinander. Wir haben keine Kinder und keine Haustiere, weil unsere Aufmerksamkeit im Moment ganz bewusst auf Entwicklung, Freiheit und Beziehung gerichtet ist. Und natürlich auch auf die Arbeit, denn wir beide sind selbstständig und lieben, was wir tun.

Wenn dich das hier anspricht

Dann schau dir meinen Einstieg in die Zusammenarbeit oder meinen 0 Euro Selbsttest an und finde heraus, welcher nächste Schritt sich für dich gerade wirklich stimmig anfühlt.

Hinweis: Coaching und psychologische Beratung, keine Therapie, keine Diagnosen und kein Heilversprechen.