Wichtig, bevor du startest:
Dieser Test soll dir nicht einreden, dass deine Angst immer „nur Trauma“ ist. Und er soll dir auch nicht einreden, dass deine Beziehung automatisch falsch ist. Er hilft dir dabei, genauer hinzuschauen: Reagiert gerade vor allem dein Nervensystem? Bist du in einer Mischzone aus Angst, Gefühl und Realität? Oder gibt es echte Beziehungssignale, die du ernster nehmen solltest?
1. Wenn zwischen euch etwas Kleines passiert, zum Beispiel er schreibt kürzer als sonst, ist müde oder wirkt kurz abwesend — was passiert meistens in dir?
2. Wenn dein Partner Zeit für sich braucht, arbeitet, unterwegs ist oder nicht sofort antwortet — was trifft am ehesten zu?
3. Wie ist es, wenn dein Partner dich beruhigt, dir Liebe zeigt oder dir sagt, dass alles okay ist?
4. Was passiert nach einem Streit oder schwierigen Gespräch?
5. Wenn du ein Bedürfnis äußerst, zum Beispiel nach Nähe, Verbindlichkeit, Ehrlichkeit oder Rücksicht — was passiert meistens?
6. Wenn du ehrlich hinschaust: Was ist gerade dein größter innerer Konflikt?
Hälfte geschafft.
Ab hier wird es etwas genauer. Versuch nicht, die „richtige“ Antwort zu finden. Nimm die Antwort, bei der dein Körper kurz sagt: Ja. Genau das.
7. Wie erlebst du Nähe, wenn es zwischen euch gerade eigentlich schön ist?
8. Was machst du, wenn du getriggert bist?
Jetzt einmal genau aufpassen:
Hier geht es nicht darum, deinen Partner schlecht zu machen. Es geht darum, ob deine Verletzung in eurer Beziehung grundsätzlich Platz haben darf.
9. Wie erlebst du es, wenn du verletzt bist?
10. Gibt es in eurer Beziehung Verhalten, bei dem du dich selbst nicht mehr richtig wiedererkennst?
11. Welche Aussage beschreibt eure Konflikte am ehesten?